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Mourèze und sein dolomitischer Talkessel: eine lange Geschichte

 

Es ist etwa 160 Millionen Jahre her, dass sich aus den Ablagerungen eines warmen seichten Meeres die außergewöhnliche und grandiose Landschaft des „cirque dolomitique de Mourèze“ (= dolomitischer Talkessel von Mourèze) herauszubilden begann.

Déplier/ReplierLage

 Mittelalterliche Strabe - JPEG - 22.5 kB
Mittelalterliche Strabe
Crédit Fusioline

Man geht davon aus, dass der Mensch seit dem Neolithikum (4000 – 2000 v.Ch) in dieser ruiniformen Gegend ansässig ist. Während der Metallzeit (1600 v.Ch. – 460 v.Chr.) hat sich dort eine kleine Siedlung innerhalb eines auf natürliche Weise geschlossenen Geländes gebildet, wo der Mensch Schutz und Nahrung fand. Der genaue Ursprung der heutigen Ortschaft ist nicht bekannt, es ist jedoch sicher, dass sie sich im Laufe der Zeit um einen der imposantesten dolomitischen Felsen herum zu formen begann. Mindestens seit dem 10. Jh. kann man von einer organisierten dörflichen Gemeinschaft innerhalb dieser natürlichen Festung ausgehen. Vom Roc Castel aus konnte man nicht nur die Grenzzone zwischen den Städten Lodève und Beziers überwachen, sondern auch die ehemalige Straße, die das Becken des Flusses Hérault mit den Höhen des Orb verband. Dieser Platz, der während des Mittelalters hindurch immer wieder vergrößert und abgeändert wurde, war bis zu Beginn der Neuzeit unter dem Einfluss der Stadtherren von Clermont-l’Hérault.

Mourèze ist mit dem „Chaos dolomitique“ von Montpellier le Vieux im Departement Aveyron eine der ältesten dieser ruiniformen Landschaften Frankreichs. Der Cirque de Mourèze umgibt den an den Fuß eines riesigen Felsen angeschmiegten, malerischen Weiler Mourèze, und liegt etwas abseits der Straße zwischen Clermont-l’Hérault und Bédarieux. Auf seiner nördlichen Seite trennt ihn der „Montagne“ de Liausson (übersetzt: „Gebirge“! – er ist immerhin 520 Meter hoch) vom Lac de Salagou. Der Name Mourèze soll prä-indo-europäischen Ursprungs sein: Mürr heißt auf Französisch mouseau ( Schnauze) und auch das okzitanische Wort mourre hat diese Bedeutung. Im Falle von Mourèze ist diese Bezeichnung wohl auf die spektakuläre Felsenform zurückzuführen. Der Ort, dessen Bevölkerungszahl bei ca. 200 liegt, verfügt über 1270 ha Land und heißt jährlich etwa 80.000 Besucher willkommen.

Zu besichtigen:

  • Die Brunnen
  • Die Kirche Sainte Marie mit ihrem Altartisch
  • Das Presbyterium
  • Der alte Backofen
  • Das Schloss (in Privatbesitz)
  • Der Talkessel
  • Der « parc des Courtinals »

Im Dorf finden Sie Restaurants, Handwerker und Hotels, die Sie in diesem magischen Rahmen willkommen heißen, um einen einzigartige Moment hier zu verbringen. Verweilen Sie im Hotel „Les Hauts de Mourèze“, von wo aus Sie einen wunderbaren Blick auf den Talkessel haben, gehen Sie Essen im Restaurant « Chez Eva » oder im « Amis paradis » direkt am Eingang zum „Parc des Courtinals“.

Die beigefügten Bilder

Der Four Banal, ehemaliger Gemeinschaftsofen des Dorfes - JPEG - 191.3 kB
Der Four Banal, ehemaliger Gemeinschaftsofen des Dorfes

Crédit CC Clermontais

Das ehemalige Presbyterium - JPEG - 127.4 kB
Das ehemalige Presbyterium

Crédit CC Clermontais

Le cirque et ses roches dolomitiques sculptées par l'érosion - JPEG - 167.7 kB
Le cirque et ses roches dolomitiques sculptées par l’érosion

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Le cirque et ses roches dolomitiques sculptées par l'érosion - JPEG - 141.4 kB
Le cirque et ses roches dolomitiques sculptées par l’érosion

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Die Kirche Sainte Marie und Überbleibsel des Schlosses von Mourèze - JPEG - 126.7 kB
Die Kirche Sainte Marie und Überbleibsel des Schlosses von Mourèze

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Ein Fragment des Altartisches und Überbleibsel des Schlosses von Mourèze - JPEG - 165.6 kB
Ein Fragment des Altartisches und Überbleibsel des Schlosses von Mourèze

Crédit OT du Clermontais

Die Kirche Sainte Marie von innen - JPEG - 90.9 kB
Die Kirche Sainte Marie von innen

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Der Cirque de Mourèze mit seinen dolomitischen Felsen - JPEG - 187.7 kB
Der Cirque de Mourèze mit seinen dolomitischen Felsen

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Der Cirque de Mourèze mit seinen dolomitischen Felsen - JPEG - 146.4 kB
Der Cirque de Mourèze mit seinen dolomitischen Felsen

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Der Parc des Courtinals: Aussichtspunkt auf das Dorf - JPEG - 133.3 kB
Der Parc des Courtinals: Aussichtspunkt auf das Dorf

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Der Parc des Courtinals: Blick auf den Mont Liausson - JPEG - 161.7 kB
Der Parc des Courtinals: Blick auf den Mont Liausson

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Le cirque de Mouréze au soleil couchant - JPEG - 109.4 kB
Le cirque de Mouréze au soleil couchant

Crédit Gilles Hector

Die Kirche Sainte Marie und der Felsblock mit seinem Schloss - JPEG - 161.8 kB
Die Kirche Sainte Marie und der Felsblock mit seinem Schloss

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Ruelle moyenageuse de Mouréze - JPEG - 151.1 kB
Ruelle moyenageuse de Mouréze

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Vue de l'église Sainte Marie de Mouréze - JPEG - 114.2 kB
Vue de l’église Sainte Marie de Mouréze

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Die Kirche Sainte Marie von Mourèze - JPEG - 157 kB
Die Kirche Sainte Marie von Mourèze

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Blick auf Mourèze vom Parc des Courtinals aus - JPEG - 104.8 kB
Blick auf Mourèze vom Parc des Courtinals aus

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