Mérifons

 

Mérifons ist ein charmantes kleines Dorf, das sich aus mehreren kleinen Weilern zusammensetzt und mitten im Salagoutal liegt.

Déplier/ReplierLage

 Die Kapelle Saint Pierre in Mérifons - JPEG - 18.3 kB
Die Kapelle Saint Pierre in Mérifons
Crédit KELOUS

Die alten Gemäuer – meist ehemalige Gehöfte – mit ihren mehrfarbigen Fassaden sind Zeitzeigen der hiesigen Geologie, die der Mensch meisterhaft für seine Bauten nutzen konnte. In der direkten Umgebung von Mérifons kann man in ganz Frankriche einzigarte Funde bewundern.

Was sieht man auf der paläontologischen Platte der Lieude ?

Lange vor unserer Zeit und vor dem Entstehen des Salagou-Stausees, etwa vor 260 Millionen Jahren, betraten schon einzigartige Lebewesen den Boden unserer Region: man hat Spuren eines Ursäugetiers auf einer Bodenplatte in der Nähe des Sees gefunden, welche - ursprünglich in der Horizontalen - zur besseren Besichtigung heute in einem 20°- Winkel angebracht ist. Bei dieser Bodenplatte handelt es sich um die Versteinerung eines ehemaligen Sumpfgebiets. Viele Spuren kreuzen sich, doch es gibt keinen Beweis dafür, dass sie zur gleichen hinterlassen wurden. Diese sehr gut erhaltene Sehenswürdigkeit zeigt wieder einmal auf, über welche enorme Artenvielfalt schon in der Urzeit in dieser Gegend herrschte. Die Formen der „Hände“ und Füße“ gibt Aufschluss über die Haltung und die Morphologie dieser Tiere. Die größten Abdrücke sind 30 cm lang. Da es sehr schwierig ist, all diese Abdrücke heute bekannten Lebewesen zuzuordnen, so ist es doch so gut wie sicher, dass die meisten von Reptilien stammen. Auf jeden Fall hatten diese Tiere weitaus mehr Gemeinsamkeiten mit den heutigen Säugetieren als die Dinosaurier, die erst sehr viel später auf dem Plan erschienen.

Das geheimnisvolle Schloss von Malavieille

Diese auf dem Gipfel des Schlossberges platzierte Burg hat wirklich eine privilegierte Lage: Sie dominiert im wahrsten Sinne des Wortes das Salagou-Tal und befindet sich zudem in nächster Nähe zum Pass „Col de la Merquière“, der einer der wenigen einfachen Zugänge ist zwischen den Becken des Hérault und denen des Orb. Von dem einstmaligen Schloss ist ein sehr hoher rechtwinklicher dreistöckiger Turm übrig. Die Burg hatte drei Säle, die jedoch nicht aus derselben Epoche stammten. Der erste Bauabschnitt könnte aus dem 13. Jahrhundert stammen. An den Abhängen hatte sich ein ziemlich großes Dorf gebildet, das aber noch vor dem 18. Jahrhundert verlassen wurde. Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang zur Burg verboten, doch hat man vom Fuße des Hügels einen sehr schönen Blick auf diese Ruinen.

Die Kapelle St Pierre

Ihre Lage auf dem Weg zwischen Cabrières, Malavieille und Dio zog die Reisenden an. Nach einer Legende soll der heilige Fulcran (945 – 1006), Bischof von Lodève, hier getauft worden sein. Sie ist aus den Überresten einer vorromanischen Kapelle erbaut worden, hat einen westgotischen Altarfuss und ein großes Taufbecken. In ihren Ursprüngen hatte sie zweifellos ein Holzdach, wurde aber in der Gotik im 14. Oder 15. Jahrhundert mit einem Gewölbedach ausgestattet. Ihr Glockenturm wurde später angebracht. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde von dem Verein „Les Amis du Lodévois“ gegen 1975 restauriert. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie aus einheimischen Steinen erbaut wurde, also aus Basalt, Kalksandstein und der „Ruffe“, dem eisenhaltigen roten Gestein, das typisch für die Gegend um den Salagou-See ist.

Zu besichtigen :

  • Die aus mehrfarbigen Steinen erbauten Häuser
  • Die paläontologische Platte der Lieude
  • Das Schloss
  • Die Kapelle Saint Pierre

Die beigefügten Bilder

Die Burg von Malavieille - JPEG - 84.6 kB
Die Burg von Malavieille
Le castellas de Malavieille prés de Mérifons - JPEG - 103.7 kB
Le castellas de Malavieille prés de Mérifons

Crédit CC Clermontais

Die von Feldern umgebene Schloss von Malavieille - JPEG - 84.7 kB
Die von Feldern umgebene Schloss von Malavieille

Crédit CC Clermontais

Ruinen der Burg von Malavieille - JPEG - 159.5 kB
Ruinen der Burg von Malavieille

Crédit Fusioline

Die Kapelle Saint Fulcran nahe Mérifons - JPEG - 148.9 kB
Die Kapelle Saint Fulcran nahe Mérifons

Crédit CC Clermontais

Die Kapelle Saint Pierre von Mérifons - JPEG - 129.9 kB
Die Kapelle Saint Pierre von Mérifons

Crédit KELOUS

Der ehemalige Dorfbackofen von Crozes - JPEG - 110.4 kB
Der ehemalige Dorfbackofen von Crozes

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Ein Überbleibsel der Burgmauer von Malavieille - JPEG - 140 kB
Ein Überbleibsel der Burgmauer von Malavieille

Crédit CC Clermontais

Ehemaliges Brunnenrad in Mérifons - JPEG - 121.8 kB
Ehemaliges Brunnenrad in Mérifons

Crédit CC Clermontais

 
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