Lieuran-Cabrières

 

Lieuran-Cabrières liegt im Weinbaugebiet der Clairette, zwischen den Anfängen des Vorgebirges der Montagne Noire (der schwarzen Berge) und einer Schwemmlandebene.

Déplier/ReplierLage

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Crédit Julien Bonet

Die Gemeinde beinhaltet zwei Marktflecken : Lieuran, den ältesten und einen weiteren, „Mas de Roujou“ genannt. Das Gebiet von Lieuran wird von einer wichtigen, vermeintlich antiken Verbindungsstraße durchzogen, an der sich mehrere landwirtschaftliche, gallo-romanische Bauwerke befinden. Diese Strasse stellte im Mittelalter die Verbindung zwischen Béziers und Clermont dar.

Die Mönche von Saint-Thibéry und Aniane, die sich hier gegen Ende des 10. Jahrhunderts angesiedelt hatten, erhoben einen Zoll an der Grenze zwischen den „Ländern“ Béziers und Lodève. Lieuran unterstand der Gerichtsbarkeit von Cabrières, das zur Diözese von Béziers gehörte. Seine Integration in das Gebiet von Cabrières im Mittelalter brachte dem Ort den Doppelnamen « Lieuran-Cabrières » ein.

An der Nordgrenze der Gemeinde erhebt sich die Ruine der vorromanischen Kirche Saint Gély d’Arques, die möglicherweise aus dem 10. Jahrhundert stammt. Sie war Etappenziel der Pilger auf dem Wege zur Quelle „Font d’Arques“. Im 13. Jahrhundert errichtete der Hospitaliterorden des heiligen Johannes von Jerusalem, der seinen Sitz in Nebian hatte, ein landwirtschaftliches Anwesen.

Die Kirche Saint Martin von Lieuran Cabrières 

Zwischen Lieuran und dem Weiler « Mas de Roujou » signalisiert ein Feldkreuz den Standort der primitiven Mutterkirche, die dem Heiligen Saint-Baudile-de-Furchis geweiht war. Sie wurde erstmals im Jahre 971 als Besitz des Abtes von Aniane erwähnt. Nachdem sie während der Religionskriege mehrmals zerstört worden war und zudem etwas weit vom Ortskern entfernt war, wurde sie im 18. Jahrhundert endgültig ihrem Schicksal überlassen. Die aktuelle Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut und im 18. Jahrhundert zur offiziellen Pfarrkirche Saint Martin geweiht. Im Inneren kann man zwei Werke besichtigen, die als „schützenswertes Denkmal“ eingetragen sind: einen mehrfarbigen barocken Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert und ein Gemälde, das den Toten des Ersten Weltkrieges gedenkt (1923 – Joseph Vie). Der Turm aus dem Jahre 1863 verfügt als einziger im ganzen Departement über fünf Glocken, die im Jahre 1932 angebracht worden sind.

Zu besichtigen:

  • Die Kirche Saint Martin
  • Der Turm
  • Der Weiler Mas de Roujou
  • Der Wanderweg „Le sentier des balcons volcaniques“

Der Wanderweg rund um Lieuran-Cabrières führt Sie zum Gipfel des ehemaligen Vulkans Mounio, wo Sie ein wunderschöner Panoramablick verzaubern wird. Bei klarem Wetter können Sie von dort aus den Mont Saint Clair in Sète und sogar die Pyrenäen sehen.

Die beigefügten Bilder

Die Kirchen von Lieuran-Cabrières - JPEG - 92.6 kB
Die Kirchen von Lieuran-Cabrières

Crédit CC Clermontais

Die kapelle Notre dame de la Salette im Weiler Mas Roujou - JPEG - 116.5 kB
Die kapelle Notre dame de la Salette im Weiler Mas Roujou

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Die Kirchenglocke - JPEG - 137.8 kB
Die Kirchenglocke

Crédit OT du Clermontais

Die Kirche von Lieuran-Cabrières - JPEG - 79.9 kB
Die Kirche von Lieuran-Cabrières

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Lieuran-Cabrières und seine Weinfelder - JPEG - 102.5 kB
Lieuran-Cabrières und seine Weinfelder

Crédit Julien Bonet

Lieuran-Cabrières vom Vulkan Mounio aus gesehen - JPEG - 115.7 kB
Lieuran-Cabrières vom Vulkan Mounio aus gesehen

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Lieuran-Cabrières von der Route de Péret aus gesehen - JPEG - 97.5 kB
Lieuran-Cabrières von der Route de Péret aus gesehen

Crédit OT du Clermontais

 

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