Liausson

 

Das Dorf Liausson ist von den Kelten gegründet worden, die sich auf dem heutigen Mont Liausson – ursprünglich „l’Ousse“ - niedergelassen hatten.

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 Das Dorf Liausson, zwischen dem See und dem Mont Liausson - JPEG - 23.8 kB
Das Dorf Liausson, zwischen dem See und dem Mont Liausson
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Die Lehensherrschaft von Liausson war langezeit abhängig von Clermont l’Hérault und dessen Herren, den Guilhem. Erstmals wurde der Ort im Jahre 1119 unter dem Namen „Laucion“ erwähnt.

Im Jahre 1263 verkaufte Bérenger III von Guilhem, Lehensherr von Clermont, das Lehen an die Komturei des Hospitaliterordens von Nébian. Das Dorf hat sich um ein ehemaliges Schloss herum entwickelt, heute die Dorfkirche. Der kreisförmige Grundriss der Ortschaft erinnert an die Konstruktionen der „Villages circulaires“, der befestigten Runddörfer, einer für diese Gegend typische Dorfmodell um das Jahr 1000.

Das Schloss oder die Kirche befand sich im Zentrum dieser Orte, meist auf einer Anhöhe. Die Häuser der Dorfbewohner gruppierten sich kreisförmig um diesen Ortskern herum, um vor Feinden geschützt zu sein. In Liausson kann man zwei solcher Kreise ausmachen, den ersten um das ehemalige Schloss herum und den zweiten, der die Stadtmauer bildete. Da letztere die Außenmauer der Häuser bildete, hatten diese natürlich nur wenige Fensteröffnungen. Als die Kriegszeiten zu Ende waren, erweiterte sich das Dorf auch außerhalb der Stadtmauern und der Lebensraum verstreute sich zunehmend.

Bis 1937 hatte Liausson zwei Kirchen. Die Kirche aus der präromanischen Epoche (11.Jh.) befand sich auf dem Friedhof am Ortseingang. Sie musste 1937 wegen Einsturzgefahr abgerissen werden.

Die Kirche Saint Félix :

Die heutige, im frühgotischen Stil erbaute Kirche wurde zwischen 1858 und 1861 erbaut. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss und ein einzigartiges Kirchenschiff mit Kreuzrippengewölbe. Der Chor ist erhöht und wird von drei Fenstern belichtet. Die Kirche besitzt eine Kopie eines Himmelfahrtsgemäldes des spanischen Malers Murillo aus dem 17.Jh., dessen Original sich in Rom befindet. Man kann außerdem Gemälde der 14 Stationen des Kreuzwegs Christi sowie Darstellungen von verschiedenen Heiligen oder auch historischen Persönlichkeiten (Jeanne d’Arc, Papst Leo IX, die Heilige Therese oder der Heilige Ludwig…) in Form von Statuen und auf den bunten Kirchenfenstern besichtigen. Die Kirchenglocke stammt aus dem Jahre 1892 und wird manuell mittels eines Seiles am Eingang geläutet.

Heute lebt das Dorf im Rhythmus des Tourismus und des Weinbaus. Zu ihm gehören noch zwei Weiler: Die „Grange Montagne“ mit ihrem alten Gehöft und der Weiler der „Margueritte“ mit seinem „Schloss“ aus dem 18. Jahrhundert.

Zu besichtigen:

  • Der Brunnen und das Wasserbecken
  • Der Dorfplatz mit seinem Panoramablick über den Lac du Salagou
  • Die Kirche aus dem 19. Jahrhundert
  • Die mittelalterlichen Gässchen
  • Der Mont Liausson und die Einsiedelei St. Jean d’Aureillan

Das Dorf Liausson liegt am Fuße des Mont Liausson oberhalb des Lac du Salagou und ist der ideale Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen. Es stehen Ihnen zahlreichen Feriendomizile zur Verfügung. Liens!!

Die beigefügten Bilder

Liausson im Frühling - JPEG - 152.5 kB
Liausson im Frühling

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Das Kirchenschiff der Kirche Saint Félix in Liausson - JPEG - 99.2 kB
Das Kirchenschiff der Kirche Saint Félix in Liausson

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Der Dorfbrunnen - JPEG - 145.7 kB
Der Dorfbrunnen

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Der Weiler La Grange Montagne nahe Liausson - JPEG - 165.9 kB
Der Weiler La Grange Montagne nahe Liausson

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Blick auf Liausson von den Ufern des Salagou aus - JPEG - 205.7 kB
Blick auf Liausson von den Ufern des Salagou aus

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Die Ebene von Liausson mit dem Lac du Salagou - JPEG - 178.6 kB
Die Ebene von Liausson mit dem Lac du Salagou

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Fragmente der Béals (kleine Kanäle) - JPEG - 225.3 kB
Fragmente der Béals (kleine Kanäle)

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Mittelalterliche Gasse - JPEG - 167 kB
Mittelalterliche Gasse

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Blick auf das Dorf vom Mont Liausson aus - JPEG - 118.9 kB
Blick auf das Dorf vom Mont Liausson aus

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