Lacoste

 

Ganz im Gegensatz zu den anderen Ortschaften des Clermontais schweigen die Geschichtsbücher über die Ursprünge der Gemeinde Lacoste.

Déplier/ReplierLage

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Vue de Lacoste depuis le plateau de Germane
Crédit OT du Clermontais

Mehr Informationen gibt es über den Hügel von Cornils 2 km südlich des Dorfes: dieser war vom 6. Bis 11. Jahrhundert besiedelt, danach folgten dicht aufeinander (1138, 1154 und 1190) drei religiöse Gemeinschaften.

Die Kirche Saint Jean Baptiste

Wie auch über das Dorf, so gibt es auch über die Kirche Saint Jean Baptiste nur wenige Informationen. Sie wurde etwa Ende des Bis zum letzten Viertel des 12. Jahrhunderts war sie die Schlosskapelle. Kurz darauf wurde sie umgestaltet. Sie hat einen rechteckigen Grundriss, ist 21 Meter lang und das Kirchenschiff ist 6,5 Meter breit. Sie ist nach Norden hin ausgerichtet.

Das Dorf und seine Stadtmauern

Das Dorf war seinerzeit befestigt. Man sieht noch Überreste der beiden Rundtürme aus Lavagestein, einige Mauerreste und eine Pforte im Süden mit Resten der beiden Konsolen des Pecherkers. Die Stadtmauer war mit der Ostmauer der Kapelle „de la Vierge“ (= der Jungfrau) verbunden, was man aufgrund der Spuren des Abrisses an der Mauer leicht erkennen kann.

Die Kapelle von Belbèze und dasKreuz von Lacoste

Einige hundert Meter südlich der Kirche Jean Baptiste, sozusagen am Rande der Basaltplatte, die das Fundament des Dorfes bildet, erhebt sich die Kapelle von Belbèze, von der aus man einen wundervollen Rundblick auf die Hérault-Ebene hat.

Man beachte das imposante 11 Meter hohe Kreuz, das die Fassade überragt. Die gusseiserne Christusfigur ist 5 Meter hoch mit einer Spannweite von 4,40 Metern und wiegt 2,4 Tonnen. Es ist aus religiösen Gründen nach Osten ausgerichtet und wird nachts beleuchtet. Wie ein Leuchtturm zieht es somit die Blicke aus meilenweiter Entfernung auf sich.

Die Kapelle, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verlassen und verfallen war, wurde 1993 von ihren Besitzern, der Familie Auge-Bruandet, dem Verein „Coustouline de la chapelle de Belbèze“ übertragen. Dieser Verein war zu dem Zweck gegründet worden, die Kapelle zu retten. Nach langen Jahren der Restauration konnte sie im Jahre 2007 aufs Neue eingeweiht werden.

Zu besichtigen :

  • Die Kirche
  • Der Dorfplatz mit seinem Panoramablick über das Hérault-Tal
  • Der befestigte Ortskern
  • Die Kapelle von Belbèze
  • Lacoste ist der Ausgangspunkt für einen Wanderweg, der bis zur Hochebene von Germane führt, wo Sie ein einzigartiger Blick auf den Salagou-See begeistern wird. Auf diesem Weg kommen Sie am Weiler der Bories vorbei, wo Sie ein Weingut erwartet zur Verköstigung erwartet. Auch eine Mountainbike-Route führt, ausgehend vom Salagou-See in Lacoste vorbei.

Die beigefügten Bilder

Die Kirche aus Basaltgestein von Lacoste - JPEG - 126.3 kB
Die Kirche aus Basaltgestein von Lacoste

Crédit OT du Clermontais

Lacoste im Frühling - JPEG - 152.2 kB
Lacoste im Frühling

Crédit OT du Clermontais

Die Kapelle von Bélvézé und ihr monumentaler Christ - JPEG - 89.4 kB
Die Kapelle von Bélvézé und ihr monumentaler Christ

Crédit CC Clermontais

Ehemaliger Turm der Stadtmauer - JPEG - 99.1 kB
Ehemaliger Turm der Stadtmauer

Crédit OT du Clermontais

Blick auf Lacoste vom Plateau der Germane aus - JPEG - 110 kB
Blick auf Lacoste vom Plateau der Germane aus

Crédit OT du Clermontais

Das Kloster von Cornils - JPEG - 190.7 kB
Das Kloster von Cornils

Crédit OT du Clermontais

Ehemaliges Stra?enschild - JPEG - 65.4 kB
Ehemaliges Stra?enschild

Crédit OT du Clermontais

 

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