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Die römische Vergangenheit

 

Seit der Römerzeit wird das Clermontais von zahlreichen Römerstraßen durchzogen, die die Küste mit dem Departement Aveyron verbinden.

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Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran
Crédit CC Clermontais

Die wichtigste Römerstraße unserer Region war die Via Domitia, die durch die Städte Nîmes, Agde, Béziers, und Narbonne führte. Eine Straße kam von Agde, durchquerte das Departement in Richtung Norden und kam dabei durch Clermont l’Hérault (Clarimontis), um danach Lodève (Lutéva) mit Millau (Condatomagos) zu verbinden. Clermont l’Hérault lag an der Kreuzung von nicht weniger als fünf Römerstraßen, von denen zwei sehr bedeutsam waren. Dazu kam, dass der Fluss Hérault zu dieser Zeit bis zu seinen Schluchten bei St. Guilhem-le-Désert schiffbar war und kleinere Boote auch auf dem Flüsschen Legue zum Hérault gelangen konnten. Dies alles erlaubte einen bedeutenden Warenhandel ermöglichte. Insbesondere Wein wurde vom Hafen in Agde aus nach Italien verschifft. Umgekehrt kamen die Römer hierher, um verschiedene Mineralien zu kaufen.

Leider blieben nur wenige sichtbare Überreste dieser Römerstrassen, es gibt nur einzelne Fragmente hier und dort sowie einige Überbleibsel von Weingütern in Clermont, Paulhan und Aspiran.

Die galloromanische Villa von Saint Bézard in Aspiran 

Il y a une dizaine d’années un important ensemble viticole fut redécouvert prés du village d’Aspiran. Il s’agit d’un des plus grands domaines viticoles romains de France découvert à ce jour avec chais, four à dolia, atelier de potiers, natatio (la plus grande romaine découverte à ce jour)…

Vor etwa zehn Jahren wurden nahe des Ortes Aspiran die Überreste eines antiken Weingutes aus dem ersten Jahrhundert nach Christi entdeckt. Die Lage am Fluss Dourbie und an der Römerstraße, die von der Küste am Fluss Herault entlang bis Lodève führte, war perfekt für den Export der hiesigen Erzeugnisse in das Zentralmassif und zum Mittelmeer nach Agde, von wo aus sie in das gesamte Römische Reich verschifft wurden. Mit seinem Weinkeller, dem Tonofen für die Herstellung der Amphoren, dem Töfperatelier und sogar eines Schwimmbeckens handelt es sich um einen der größten Funde dieser Art in ganz Frankreich. Die Villa des Eigentümers Quintus Lulius Primus ist noch nicht ausgegraben worden, doch ihre Lage ist bekannt.

Die größte Kuriosität dieser Ausgrabungen besteht darin, dass man Traubenkerne aus der Antike gefunden hat, bei deren Analyse sich ergab, dass es sich dabei um die 2000 Jahre alten Vorfahren der heutigen Clairette handelt!

Die beigefügten Bilder

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Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran

Crédit CC Clermontais

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Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran

Crédit CC Clermontais

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Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran

Crédit CC Clermontais

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Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran

Crédit CC Clermontais

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Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran

Crédit CC Clermontais

Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran - JPEG - 163 kB
Villa gallo-romaine de Saint Bézard à Aspiran

Crédit OT du Clermontais

Vie gallo-romanische Villa von Saint Bézard nahe Aspiran - JPEG - 153 kB
Vie gallo-romanische Villa von Saint Bézard nahe Aspiran

Crédit OT du Clermontais

Vie gallo-romanische Villa von Saint Bézard nahe Aspiran - JPEG - 117.9 kB
Vie gallo-romanische Villa von Saint Bézard nahe Aspiran

Crédit OT du Clermontais

 

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