Celles

 

Obwohl das Dorf Celles außerhalb des Clermontais liegt, muss es hier Erwähnung finden, denn es gehört untrennbar zur Geschichte des Salagou-Tales.

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Le village sauvé des eaux : Celles
Crédit Fusioline

Bis zur Erbauung der Staumauer war das Dorf Celles ein ganz normales Dorf in der Ebene des Salagou-Tales. Die Flutung des Sees machte aus ihm die symbolträchtigste Ortschaft in der ganzen Gegend. Niemand wird die Schönheit dieses Standortes verleugnen – die Häuser scheinen direkt aus dem Wasser zu wachsen, ihre Mauern aus den vielfarbigen Steinen der Umgebung leuchten im sich ständig wechselnden Licht.

Die Planung des Stausees hatte vorhergesehen, dass das Dorf Celles bei der Flutung im See untergehen würde. Aus diesem Grunde wurden sämtliche Einwohner rechtzeitig evakuiert. Bis zum heutigen Tage ist eine Überflutung des Ortes jedoch ausgeblieben, obwohl das Risiko einer Erhöhung des Wasserspiegels ständig gegeben ist. Das Rathaus, der Dorfplatz und die Kirche sind restauriert worden. Langezeit lebte ein Einsiedler, liebevoll „Bichette“ genannt, ganz alleine im Dorf und genoss es, vorbeikommende Touristen mit der Geschichte des Sees und den dazugehörenden Legenden zu unterhalten. Mit seinem Tode hat Celles einen Teil seiner Seele verloren. Zahlreiche Projekte zur Rehabilitation des Ortes sind im Gespräch. Der Conseil Général des Departements Hérault (Eigentümer des Sees und dessen Ufer) hat im Jahre 2010 symbolisch „die Schlüssel“ des Dorfes an den Gemeinderat zurückgegeben mit der Aufgabe, das Dorf wiederzubeleben.

Die beigefügten Bilder

Le village sauvé des eaux : Celles - JPEG - 173.6 kB
Le village sauvé des eaux : Celles

Crédit Fusioline

 

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