Aspiran

 

Die Präsenz verschiedener antiker Stätten und Spuren, die auf die Herstellung von Weinamphoren hinweisen, bezeugen, dass das Gemeindegebiet von Aspiran während der galloromanischen Zeit bewohnt war.

Déplier/ReplierLage

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Im Mittelalter geht Aspiran in den Besitz der Abtei von Aniane über. Der Ort entwickelte sich innerhalb einer Stadtmauer, die über vier Tore verfügte, von denen heute noch zwei übrig sind.

Das Dorf, das von Mischkultur und Wollproduktion lebte, erlebte einen enormen Aufschwung durch den Bau der königlichen Manufaktur von Willeneuvette im 17. Jahrhundert. Überreste von Häusern aus dieser Zeit bezeugen den Wohlstand seiner Bewohner. Während des 19. Jahrhunderts vergrößert sich der Ort. Das Die Ortsmitte verlagert sich nach ausserhalb der Stadtmauern auf den Place de Peyrou und schließlich auf den Place du Jeu de Ballon. Nach der Reblauskrise gegen 1865 wird das Weinanbaugebiet erweitert und die Winzerei wird zum Hauptwirtschaftszweig. Der Bau der Eisenbahnlinie und des Weinkellers der Winzergenossenschaft begünstigt die Vermarktung des Weines. Die Clairette von Aspiran, die von jeher hier angebaut wurde und über einen grossen Bekanntheitsgrad verfügt, erhält die offiziellen Namen „AOC“ (Appellation d’Origine Controllée), die Bezeichnung für die kontrollierte Herkunft der französischen Weine. Nach dem Zweiten Weltkrieg versucht sich die Fabrik „des Garrigues“ an einer industriellen Verarbeitung von Ginster.

Die galloromanische Villa Saint Bézard in Aspiran 

Vor etwa zehn Jahren wurden nahe des Ortes Aspiran die Überreste eines antiken Weingutes aus dem ersten Jahrhundert nach Christi entdeckt. Die Lage am Fluss Dourbie und an der Römerstraße, die von der Küste am Fluss Herault entlang bis Lodève führte, war perfekt für den Export der hiesigen Erzeugnisse in das Zentralmassif und zum Mittelmeer nach Agde, von wo aus sie in das gesamte Römische Reich verschifft wurden. Mit seinem Weinkeller, dem Tonofen für die Herstellung der Amphoren, dem Töfperatelier und sogar eines Schwimmbeckens handelt es sich um einen der größten Funde dieser Art in ganz Frankreich. Die Villa des Eigentümers Quintus Lulius Primus ist noch nicht ausgegraben worden, doch ihre Lage ist bekannt.

Die größte Kuriosität dieser Ausgrabungen besteht darin, dass man Traubenkerne aus der Antike gefunden hat, bei deren Analyse sich ergab, dass es sich dabei um die 2000 Jahre alten Vorfahren der heutigen Clairette handelt!

Für einen angenehmen Aufenthalt in Aspiran stehen Ihnen Ferienwohnungen, das Restaurant Les Moulins, eine Bar und mehrere Weingüter wie z.B. die Villa Symposia zur Verfügung.

Zu besichtigen :

  • Die Häuser « Maison du Viguier » und « Maison Lapierre »
  • Das Osttor der Stadtmauer
  • « La placette », das ursprüngliche Dorfzentrum
  • Das Südportal der Stadtmauer
  • Die Kapelle der Pénitents
  • Die Kirche Saint Julien
  • Die Ausgrabungen der galloromanischen Villa Saint Bézard

Die beigefügten Bilder

Das Kriegerdenkmal von Aspiran - JPEG - 132 kB
Das Kriegerdenkmal von Aspiran

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Ausgrabungen der galloromanischen Villa Saint Bézard bei Aspiran - JPEG - 143.7 kB
Ausgrabungen der galloromanischen Villa Saint Bézard bei Aspiran

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Der ehemalige überdachte Markt von Aspiran - JPEG - 147.8 kB
Der ehemalige überdachte Markt von Aspiran

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Die Kirche von Aspiran - JPEG - 86.6 kB
Die Kirche von Aspiran

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Das Haus Lapierre - JPEG - 149 kB
Das Haus Lapierre

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Der Dorfbrunnen - JPEG - 167.1 kB
Der Dorfbrunnen

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Das Haus von Viguier - JPEG - 149.5 kB
Das Haus von Viguier

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Altes Portal eines Stadthauses von Aspiran - JPEG - 123.8 kB
Altes Portal eines Stadthauses von Aspiran

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Eingangstor der Kirchen von Aspiran - JPEG - 180.6 kB
Eingangstor der Kirchen von Aspiran

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